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Die
"If you're going to San Francisco, be sure to wear some flower
in your hair."-Zeiten sind in San Francisco mittlerweile auch
vorbei, dennoch ist die Stadt nicht mit New York oder Philadelphia zu
vergleichen. Ich habe noch nie so viele verrückte Menschen gesehen
und mit verrückt meine ich, dass ich noch nie irgendwo anders auch
nur einen so verrückten Menschen gesehen habe. Viele von ihnen sind
obdachlos aber auch ganz "normale" Bürger haben teilweise
einen an der Schüssel. Im Gegensatz zu New York gehören die
Obdachlosen zum Stadtbild und auch die Polizei trifft keinerlei
Anstalten dagegen vorzugehen. Da quatscht ein Streifenpolizist mit
einem obdachlosen Straßenhändler, der kaputte Barbie-Puppen und halb
gerauchte Zigaretten zum Verkauf anbietet, über Gott und die Welt
oder auch nur über das Wetter.
Und
genau dieses ist auch verrückt. Obwohl von Mai bis September kaum
Regen fällt, setzen sich häufig dicke graue Wolken an der Küste
fest, die meist aber nicht mehr die Downtown erreichen. Das hat zur
Folge, dass es richtig kühl werden kann (Pullover!!), die Golden Gate
Bridge fast nie ganz zu sehen ist und ein beißender Wind wehen kann.
20 Kilometer ins Landesinnere gibt es dann aber bereits Temperaturen
über 30 Grad. Nur Touristen laufen in San Francisco mit kurzen Hosen
rum!!!
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